Orchester

Wird seit genau 25 Jahren von Stephan Prüßner dirigiert: das Herforder Zupforchester mit
den Gitarristen und Mandolinisten (vorne, von links) Anette Rühl, Hans-Hermann Köster,
Ilona Landsmann, Nadine Richter, dem Jubilar Stephan Prüßner, Barbara Müller,
Margaretha Werner und Eva Siebenrock (sowie hinten von links) Bettina Dreyer, Lena
Strötker, Ursula Zänsdorf, Doris Breitenkamp, Ulrike Dutz, Manuela Girnus, Leonard
Geiersbach und Carola Bäuerle.

Dirigent

Seit 25 Jahren leitet Stephan Prüßner als Dirigent das Zupforchester Herford.

Musiker feiern ihren Dirigenten

Stephan Prüßner leitet seit 25 Jahren das Herforder Zupforchester – mit Ehrennadel ausgezeichnet

Herford(wst). Vom Arbeiterorchester hin zum Klangkörper, der Moderne und Tradition miteinander verbindet: Das Herforder Zupforchester hat seit seiner Gründung 1928 so manche Veränderung durchgemacht. Seit 25 Jahren leitet Stephan Prüßner das Orchester.

Viele Impulse und Anregungen, das Repertoire zu verändern und das Spiel der Gitarren und Mandolinen neuen Techniken anzupassen, bekamen die Musikerinnen und Musiker im vergangenen Vierteljahrhundert vom ihrem Dirigenten Stephan Prüßner. Dessen Jubiläum nahm das Orchester jetzt zum Anlass für eine Feier, in deren Verlauf die Vorsitzende Bettina Dreyer den Jubilar mit der Ehrenadel in Silber des Bundes deutscher Zupfmusiker auszeichnete.

Stephan Prüßner ist erst der fünfte Dirigent des Zupforchesters. Noch als Student der Musikhochschule Münster trat der heute 50-Jährige 1987 die Nachfolge von Horst Wollschendorf an. Kurz darauf meisterte er bereits seine ersten größeren Herausforderungen, das Jubiläumskonzert anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Zupforchesters und die Teilnahme an der 1200-Jahrfeier der Stadt Herford.

Seitdem beeinflusst Stephan Prüßner die musikalische Entwicklung des Orchesters. In das Repertoire, das früher Opern- und Operettenmelodien, Volkslieder, Schlager und romantische Musik aus Italien mit viel Tremolo enthielt, nahm er Folklore, Filmmusik und Popsongs auf. Und auch Werke aus Renaissance, Barock, Klassik und Moderne finden sich im Programm wieder. Neben dem Zupforchester leitet Prüßner auch für die Musikschule Herford ein Gitarrenensemble für Kinder und ein Jugendensemble.

»Mich reizt an der Arbeit als Dirigent besonders die intensive Verbindung mit den Musikern, mit denen ich einen gemeinsamen Ausdruck finden möchte. Und wenn wir dann einen Auftritt wagen und die Reaktion des Publikums auf unsere Musik erfahren, so ist das eine spannende Erfahrung«, beschreibt der Jubilar seine Motivation. »Wir schätzen ihn wegen seines Engagements und weil er Wert auf unsere musikalische Weiterbildung legt«, stellte die Zupfmusikerin Anette Rühl fest. »Auch motiviert er uns zu einer musikalischen Dauerleistung, die uns als Laien nicht immer gegeben ist.«

Der nächste Auftritt des Herforder Zupforchesters und seines Dirigenten steht noch nicht fest. Fest eingeplant ist allerdings die Teilnahme an der Herforder Kulturnacht im September.

Geprobt wird immer dienstags ab 19.30 Uhr in der Hauptschule Meierfeld. Neue Zupfmusikerinnen und -musiker sind den Orchestermitgliedern immer willkommen.

Herforder Kreisblatt  21.03.2014

 

Pressestimmen